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Häufig gestellte Fragen

Kann man eine Beregnungsanlage in bereits angelegten Gärten installieren?

Sicherlich ist es besser, eine Beregnungsanlage bereits bei der Neuanlage eines Gartens mit einzubauen. Dies ist einfacher und daher kostengünstiger, weil

  • keine vorhandenen Wege berücksichtigt werden müssen,
  • die Gräben ideal und nicht unter Berücksichtigung eines vorhandenen Gartens geplant werden können,
  • Maschinen, wie z. B. eine Grabenfräse eingesetzt und die Arbeiten damit schneller ausgeführt werden können,
  • nicht so sorgsam in Bezug auf die vorhandene Vegetation geachtet werden muss und damit zügiger gearbeitet werden kann.

Tatsächlich aber werden die meisten Beregnungsanlagen nachträglich in bereits angelegte Gärten installiert. Dies erfordert dann eine höhere Sorgfalt bei der Ausführung. Mit viel Handarbeit wird dann z. B. die Grasnarbe abgeschält, um sie nachher wieder aufzulegen. Beim Ziehen der Gräben müssen ggf. Plattenbeläge aufgenommen bzw. auf großes Wurzelwerk vorhandener Pflanzen geachtet werden. Die Erde sollte vorsichtig auf einem Vlies gelagert werden, um den Rasen nicht allzu sehr zu verschmutzen.

Wie lange dauert der Einbau?

Bei durchschnittlich großen Anlagen im Hausgarten, also inkl. Steuergerät, Regenabschalter und vier bis sechs Beregnungskreisen muss man für alle Arbeiten ca. eine Woche mit zwei Mann kalkulieren.

Kann man eine Beregnungsanlage auch selbst installieren?

Davon raten wir ab. Planung und Installation sollten von einem ausgebildeten Fachbetrieb kommen. Denn nur dieser weiß aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung, welches Beregnungssystem für welche Pflanzen geeignet ist. Und er stellt einen zügigen und schonenden Einbau sicher. Werden Beregnungsanlagen von Laien installiert, passieren in aller Regel die typischen Anfangsfehler, die dann zu einem erhöhten Aufwand und/oder unbefriedigendem Beregnungsergebnis führen. Um sich das notwendige Wissen anzueignen, benötigt ein guter Beregnungsprofi eine solide Schulung sowie mindestens ein Jahr praktische Erfahrung im Einbau von Beregnungsanlagen, idealerweise begleitet von einem Beregnungsleitmonteur.

Wie tief werden die Rohre verlegt?

Die Rohre werden 30 cm, also nicht frostfrei verlegt. Eine frostfreie Verlegung würde eine Grabentiefe von 80 cm und mehr erforderlich machen, was zu einer immensen Verteuerung der Beregnungsanlage führen würde.

ECO Rain AG Beregnungsanlagen werden vor der Frostperiode ausgeblasen und nach der Frostperiode wieder in Betrieb genommen. Gleichzeitig wird die Anlage gewartet, um eine lange Lebensdauer sicherzustellen.

Was passiert mit der Beregnungsanlage, wenn es regnet?

ECO Rain AG Beregnungsanlagen werden immer mit einem Regensensor installiert. Dieser schaltet die Anlage bei natürlichem Regen automatisch aus. Dies allerdings nicht gleich beim ersten Regentropfen, da ein sehr kurzer Regenschauer nicht ausreicht, um einen ganzen Beregnungsgang zu ersetzen. Erst wenn ein gewisses Maß an natürlichem Regen auf den Boden niedergegangen ist (einstellbar am Regenabschalter), schaltet sich die Anlage aus.

Sie schaltet sich wieder ein, wenn der Boden so weit aufgetrocknet ist, dass die Pflanzen wieder Wasser benötigen. Geregelt wird dies über spezielle Plättchen im Regenabschalter, die ähnlich dem natürlichen Boden auf Feuchtigkeit reagieren.

Ist es schwierig, das Steuergerät zu bedienen?

Nein. Wenn das Steuergerät einmal eingestellt ist, läuft die Beregnungsanlage automatisch. Darüber hinaus ist die Bedienerführung der Steuergeräte derart einfach und übersichtlich gehalten, dass man die Funktionsweise und Bedienung eines solchen Steuergeräts schnell versteht. Wenn Sie gar nichts mit der Beregnungsanlage zu tun haben wollen, dann empfehlen wir den Abschluss eines Wartungsvertrag mit regelmäßigen Kontrollgängen.

Was kostet eine Beregnungsanlage?

Beregnungsanlagen kommen nicht »von der Stange«, sondern werden individuell geplant. Zu berücksichtigen sind die individuellen örtlichen Gegebenheiten, wie z. B.

  • Je umfangreicher und unterschiedlicher die Bepflanzung im Garten, umso mehr Beregnungssysteme müssen ausgewählt werden.
  • Je niedriger der vorhandene Wasserdruck und die vorhandene Wassermenge, umso mehr Beregnungskreise werden benötigt.

Diese und viele weitere Aspekte sowie die individuellen Wünsche eines jeden Kunden machen es nahezu unmöglich, für Beregnungsanlagen pauschal einen Preis zu nennen.

Seriöse Firmen nennen daher nur auf Basis einer individuellen Projektierung einen Preis.

Pauschalpreise sind allenfalls im Bereich von Fußball- und Tennisplätzen ab Platzkante möglich, da die Platzgrößen hier standardisiert sind.

Welche Anforderung werden an das Wasser gestellt?

Rohrleitungen von 1" Durchmesser sind ideal. Bei 3/4" - Rohrleitungen muss man bereits Kompromisse schließen, erzielt aber noch gute Beregnungsergebnisse. Leitungen mit 1/2" Durchmesser eignen sich nur noch für die Tropfberegnung und sehr stark eingeschränkt für einige wenige Sprüh- oder Getrieberegner. Bei der Bemessung der Rohrleitung ist darauf zu achten, dass diese an keiner Stelle, z. B. durch eine Wasseruhr, verjüngt worden ist.

Kalkhaltiges Wasser ist in Bezug auf Sprüh- und Getrieberegner nicht von Bedeutung, für Tropfberegnung aber eher ungeeignet.

Kann man eine Beregnungsanlage auch bei sehr hartem Wasser installieren?

Den Sprüh- und Getrieberegnern macht hartes Wasser i. d. R. nichts aus. Sollte dennoch eine Düse mal verstopft sein, kann diese ganz einfach getauscht werden. Auch sind die Kosten einer solchen Düse sehr gering.

Zugunsten einer größeren Sicherheit sollte man bei sehr hartem Wasser auf eine Tropfberegnung verzichten.

Wo wird das Wasser idealerweise entnommen: Aus der öffentlichen Leitung oder aus der Zisterne?

Wenn eine Zisterne extra mit der Beregnungsanlage eingebaut werden sollen, muss man berücksichtigen, dass sich diese Extrakosten erst über einen sehr langen Zeitraum amortisieren. Soll eine bereits vorhandene Zisterne genutzt werden, muss geprüft werden, ob die vorhandene Pumpe die für die Beregnungsanlage notwendige Leistung bringt.

In jedem Fall stellen Zisternen und die darin enthaltenen Pumpen immer einen hohen technischen Aufwand dar, die auch eine gewisse Störanfälligkeit mit sich bringen. Darüber hinaus regnet es im Sommer häufig so selten, dass die Zisterne kaum mit Wasser gefüllt ist und daher das Wasser über eine Frischwasserzuleitung doch wieder aus dem öffentlichen Netz kommt.

Für die Zisterne entscheiden sich Kunden daher allein aus ökologischen Gründen; ansonsten kommt das Wasser i. d. R. aus der öffentlichen Leitung.

Wie hoch ist der Wasserverbrauch einer Beregnungsanlage?

Sicherlich kann der Wasserverbrauch aufgrund von gemessenen Werten, Tabellen, der Programmierung im Steuergerät, ... theoretisch ermittelt werden. Für einen exakten Wert sollte man jedoch eine separate Wasseruhr installieren und  messen, welche Wassermengen durch die Beregnungsanlage gelaufen sind. Eine solche Wasseruhr hat den Vorteil, dass man den genauen Wasserverbrauch im Auge behalten kann. Darüber hinaus berechnen viele Gemeinden und Städte für dieses verbrauchte Wasser keine Abwassergebühr.

Wer seinen Garten bisher nur in Teilen oder gar nicht beregnet hat, wird naturgemäß einen deutlich höheren Wasserverbrauch haben. Durch die Kapillarwirkung reduziert sich dieser Wasserverbrauch jedoch von Jahr zu Jahr.

Was passiert mit der Beregnungsanlage im Winter?

Da diese nicht frostfrei verlegt ist, muss die Anlage vor dem ersten Frost mit Druckluft ausgeblasen werden. Dies erfolgt im Rahmen der üblichen Wartung einer Beregnungsanlage und erfordert daher kaum zusätzlichen Aufwand.

Wie viel Wartung benötigt eine Beregnungsanlage?

Für ein optimales Beregnungsergebnis und eine lange Lebensdauer der Beregnungsanlage sind erforderlich:

  • die Wintersicherung vor dem ersten Frost,
  • die Frühjahrsinbetriebnahme mit einer Kontrolle aller Funktionsteile,
  • vier Kontrollgänge während der Beregnungssaison, insbesondere in den ersten Jahren nach dem Einbau,

Ein Wartungsvertrag kostet nicht viel Geld, man erspart sich diese Arbeiten bzw. überlässt diese einem Profi.